Donnerstag, 3. März 2011

Gender Problems

Da sich meine Freizeit momentan nicht nur zwischen meinem Desire und der besten aller Verlobten aufteilt, sondern auch vielerlei andere Dinge gerade um meine Zeit buhlen, komme ich kaum noch dazu, meine Kreativität auf dieser Seite auszuleben.
Damit der Fluss aber nicht ganz austrocknet eine kleine Verwunderlichkeit für zwischendurch:

Kürzlich waren wir in einer Pizzeria essen, nichts aussergewöhnliches soweit. Auch, dass die Nierenfunktion dazu führt, dass man das Bedürfnis bekommt sich für einen Moment zurückzuziehen ist ebenfalls nichts ungewöhnliches.

Man(n) geht also an dem Tresen vorbei, dessen Chianti-Flecken aus den Siebzigern sicherlich Geschichten erzählen könnten, die man ebenso sicher niemals hören möchte; durchschreitet eine Tür die freundlich den Weg zu den Toiletten weist und steht vor einer plastikfurnierten Presspantür mit folgenden Signet:




Offensichtlich ein Überbleibsel einer 70er-Jahre Beschaffungstat bei einem einschlägigen Gaststätten-Ausstatter.
Aber, ganz ehrlich, wenn man dieses Zeichen heute betrachtet: Verbirgt sich dahinter die:
  • Toilette für Männer?
  • Toilette für Frauen?
  • Ein Quotenplatz für Frauen im Aufsichtsrat?
Für einen Moment griff Verwirrung nach mir. Ob diese dem Logo geschuldet war, oder dem Wein, der mich ersterhand überhaupt an diesen Ort gebracht hat, sei dahingestellt.

Aber schließlich hat mir ein Blick auf die einzige andere Tür (ausser dem Ausgang) Klarheit verschafft und ich konnte beruhigt dieses Signet meinem Geschlecht zuordnen.

Soviel zu dieser kleinen Episode aus dem Zwischenreich der Bedürfnisanstalten,

DerFrutz

Kommentare:

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  2. Toilette für Metrosexuals
    Toilette für Thomas Anders
    Toilette für Daria
    Besprechungsraum für die Merkel-Brigade

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